ISO 50001 – Umstellung auf die 2018er Novelle

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Die Umstellung auf die ISO 50001:2018 rückt näher. Trotz der allgemeinen Übergangsfrist von 3 Jahren ab Veröffentlichung der Norm gilt künftig, dass

ab dem 21.02.2020

keine Audits nach der alten Normnovelle mehr durchgeführt werden dürfen. (Quelle: DAkkS) Es ist zu erwarten, dass viele Unternehmen aufgrund der kurzen Frist überrascht werden.

Die Norm stellt höhere Anforderungen an das betriebliche EnMS als bisher. Entsprechend sollten sich die Unternehmen bereits jetzt auf die Umstellung vorbereiten, um im kommenden Jahr “böse” Überraschungen im Audit zu vermeiden.

Darauf sollten Sie bei einer Umstellung insbesondere achten:

  • die energiebezogene Leistung gegenüber einer Ausgangsbasis (Energy Baseline EnB) muss nachweisbar sein,
  • Unterscheidung zwischen statischen und dynamischen Variablen für die SEUs ist zwingend geboten und
  • eine Chancen und Risikobetrachtung muss durchgeführt werden.

Wenngleich nicht zwingend geboten, so erscheint es hilfreich die ISO 50006 und ISO 50015 (Methoden der Datenerhebung) als Leitlinie im Zuge der Anpassungen zur 2018er Normnovelle in die Betrachtungen mit einzubeziehen. Ein wesentlicher Vorteil bei der Implementierung der Anforderungen ist, dass die High-Level-Structure (HLS) nunmehr auch für die ISO 50001 gilt. Entsprechend einfacher wird es für die Unternehmen ein integriertes betriebliches Managementsystem über weitere Normen hinweg zu schaffen.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.