Montag, Mai 25

DIN EN ISO 9001:2015 – risikoorientiertes Denken

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Die neue Norm ISO 9001:2015 verlangt vom Unternehmer ein risikoorientiertes Denken.

In der Praxis ist – entgegen häufiger Behauptungen – kein vollwertiges Risikomanagement gefordert. Allerdings bedeutet die Vorgabe zunächst einen Mehraufwand, hat aber auch Vorteile.

Bei der Novelle der 9001er-Norm hatte die Internationale Organisation für Normung (ISO) ganz konkrete Risiken im Kopf, wie beispieslweise die Pleite eines Lieferanten, die Abhängigkeit von nur einer Rohstoffquelle oder schwankende Fremdwährungen.

Da das risikoorientierte Denken vollwertig in dem PDCA – Zyklus der Norm unterworfen wurde, muss jedes Unternehmen prüfen ob die bereits ergriffenen Maßnahmen akzeptabel und die implementierten Vorbeugemaßnahmen auch wirksam sind. Diese Aspekte sollten grundsätzlich auch im Rahmen der interne Auditierung mit einzubeziehen werden.

Diese Systematik macht das Unternehmen deutlich transparenter und die Realisierung von Risiken kann in einer gesteuerten Form als bisher vermieden werden.